Wasserwerke

Luftentfeuchtung zur Schwitzwasser- und Korossionsverhinderung in Schieberkammern

Luftentfeuchtung in Wasserwerken

Zusammenfassung:

K.I.R.S.C.H. Luftentfeuchter mit Feuchteregelung sind eine einfache, zuverlässige und effiziente Methode, durch Schwitzwasser verursachte Korrosion auf Leitungen, Armaturen und Behältern zu verhindern.

Wenn die Luftfeuchte auf kalten Oberflächen kondensiert, ist das mehr als eine lästige Nebenerscheinung. An der ständig nassen Oberfläche blättert die Farbe ab und es bildet sich Rost. Nicht weniger problematisch ist die Entstehung von Bakterien und Schimmel.

K.I.R.S.C.H.
bietet eine einfache Lösung für diese Probleme: Sorptions-Luftentfeuchter, die den Wasserdampf aus der Luft entfernen, bevor er an kalten Oberflächen kondensiert. Die Luftentfeuchter sind speziell für den industriellen Einsatz gebaut. Sie bieten dem Wasserwerk die erwartete Zuverlässigkeit und verfügen über eine automatische Regelung zur Minimierung des Energiebedarfs.

Warum Luftentfeuchtung?

Reduzierung der Betriebskosten
Die jährlich für die Entfernung der Korrosion und Aufbringung neuer Schutzanstriche benötigte Zeit wird reduziert. Die Anzahl der infolge Korrosion auszutauschenden Teile wird verringert. Durch den Wegfall von Überstunden zur Störungsbehebung – zum Beispiel von durch Korrosion blockierten Ventilen oder festgefressenen Pumpen – lassen sich die größten Einsparungen erzielen. Die Lebenserwartung der Anlagen wird verbessert und der Reparaturaufwand gesenkt.

Verbesserung des Personaleinsatzes
Wenn Korrosion auf kritischen Anlagenteilen verhindert wird, können die Wartungsintervalle vorgeplant werden. Die Wartung wird in Form von normalen Überholungsarbeiten in der normalen Arbeitszeit durchgeführt und nicht als kostenintensive Störungsbehebung in Überstunden.

Erhöhte Hygiene
Ständig nasse Anlagenteile führen gerade dort zum Wachstum von Schimmel, Bakterien und Pilzen, wo die Hygieneanforderungen sehr hoch sind: im Wasserwerk, das die Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser versorgt. Sauberes Trinkwasser ist wesentlich für die Gesundheit der Bevölkerung. In gewissem Sinn liefert das Wasserwerk ein für alle unentbehrliches Nahrungsmittel. Entsprechende Hygiene im Wasserwerk ist eine wichtige Voraussetzung für bakteriologisch sauberes Trinkwasser.

Die bisherige Situation in Wasserwerken
Bei der Planung von Wasserwerksanlagen wird sorgfältig darauf geachtet, daß an der Innenseite der Rohre und Anlagenteile keine Probleme durch Verunreinigung oder Korrosion auftreten. Das Problem an der Außenseite wird oft nicht rechtzeitig ins Kalkül gezogen. Schwitzwasserbildung tritt immer dann auf, wenn die Temperatur einer Oberfläche niedriger ist als der Taupunkt der Luft. Diesen Effekt sieht man im Sommer auf Gläsern mit kalten Getränken. Im Wasserwerk tritt Schwitzwasserbildung auch im Frühjahr und Herbst auf. Die Außenluft ist in dieser Zeit zwar kühler, aber noch immer feucht und kondensiert daher auf der kalten Oberfläche von Leitungen und Armaturen.

Üblicherweise werden Wasserwerksanlagen im Umluftbetrieb entfeuchtet. Dabei wird Luft aus dem zu entfeuchtenden Raum angesaugt und als Trockenluft wieder eingeblasen. Für den zweiten Luftstrom könnte nun Außenluft verwendet werden, die im Luftentfeuchter aus dem Trockenmittel Feuchte aufnimmt und dann als Feuchtluft wieder ins Freie geleitet wird. Dies hat in Hochbehältern, die oft in einen Hang gebaut und beschüttet sind, eventuell Nachteile: Es werden längere Leitungen für die Zu- und Ableitung der Luft benötigt; weiters müssen in Wasserwerksanlagen Öffnungen nach Außen zur Verhinderung von Sabotage möglichst vermieden werden.

K.I.R.S.C.H. bietet hier eine einfache Lösung: Durch einen luftgekühlten Kondensator im Gerät ist auch im zweiten Luftstrom ein Umluftbetrieb möglich. Die aus der Luft entfernte Feuchte wird als Kondensat abgeleitet. Es ist kein Außenluftanschluss mehr notwendig.

Auch zur Regelung des Luftentfeuchters hat K.I.R.S.C.H. die optimale Lösung bereit. Ändert sich im Verlauf des Jahres die Lufttemperatur in der Schieberkammer oder die Wassertemperatur, wird zur Regelung ein Meßfühler für die Oberflächenfeuchte eingesetzt. Der Meßfühler mißt die Luftfeuchte an der kalten Rohroberfläche und steuert über einen im Luftentfeuchter eingebauten Regler die Entfeuchtungsleistung derart, dass die Bildung von Schwitzwasser mit minimal möglichem Energiebedarf verhindert wird.

Für das Nahrungsmittel Wasser gelten strenge Vorschriften an Reinheit und Hygiene. Diese Forderungen sind durch trockene Schieberkammern, Pumpstationen oder Aufbereitungsanlagen leicht zu erfüllen. Betreiber und Planer finden bei K.I.R.S.C.H. jene Luftentfeuchtungsanlagen, die dem heutigen hohen technischen Standard der übrigen Ausrüstung in Wasserwerksanlagen entsprechen.

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